Montag, 20. März 2017

Te Joseph celebrent ... zurück in der Blogozese

-

In den vergangenen Wochen war er etwas sehr ruhig auf dieser Seite; das nun sollte sich allmählich wieder ändern, hat aber auch etwas mit einigen Umtrieben auf Facebook zu tun. Wer immer dort ebenfalls unterwegs ist, den möchte ich zum Liken - und nach Lust und Laune Teilen - ermuntern, denn einerseits wurde dort jüngst eine Seite zur Messe im überlieferten Ritus, wie wir sie jeden Sonntag in der Basler Pfarrkirche St. Antonius feiern, aufgeschlagen (hier) - und andererseits gibt es in der Fastenzeit täglich einen Impuls von Odo Casel OSB (hier). Schaut einfach mal vorbei ...

Allen ein gesegnetes Fest der heiligen Joseph: Er schütze die Kirche in dieser Zeit, erhalte uns die Kardinäle Burke, Sarah, Caffara samt einigen anderen viri probati in fide und erwirke durch seine Fürsprache dem Heiligen Vater Papst Franziskus Segen und Einsicht!

Freitag, 6. Januar 2017

Wir sind die Spiegel Seines Lichtes - Epiphanie

Weihnachtskrippe - Pfarrkirche St. Michael, Freiburg-Haslach
Denn wir müssen ... über das Gegenwärtige hinausblicken auf das Ende ... die Geheime Offenbarung schildert uns das Ende mit den Bildern des Epiphaniefestes: Das neue Jerusalem steigt vom Himmel herab, eine bräutlich geschmückte Stadt, die weder Sonne noch Mond braucht, weil das Lamm ihre Leuchte ist. Und die Könige und Völker der Erde ziehen ein durch die nie geschlossenen Tore und bringen ihre Herrlichkeit und ihren Ruhm in die erhellte Stadt.
Gut biblisch also haben unsere Vorfahren gedacht, als sie vom "Dreikönigsfest" sprachen. Die Weisen des Evangeliums sind tatsächlich die Spitze des Zuges, in dem einst alle Könige der Erde zur Huldigung ziehen werden. Dann wird auch alle Herrlichkeit der Schöpfung, Leben, Macht, Schönheit, Weisheit zu Gott heimkehren, verwandelt, aber nicht ausgelöscht.
Es ist wahr, daß für jetzt der Mensch immer noch seine Selbstherrlichkeit suchen kann, von der die Schrift sagt, daß sie wie Gras dahinwelkt. Aber alles, was sich Gott zuwendet, kehrt auch heim. Und es kommt die Vollendung, die ungetrübte Epiphanie, der Durchbruch der Lichtherrlichkeit Gottes.
Bis dahin aber wird kein Stern mehr zu dem König führen, sondern das Licht des Herrn - soweit es widerstrahlt in Seiner Kirche und in unserem Leben. Für jetzt, sagt der Apostel, schauen wir noch wie durch Spiegel. Dann aber heißt Christsein: Wir sind die Spiegel Seines Lichtes für alle, die Ihn suchen.
Und weniger dürfen wir nicht von uns fordern! Denn der Christ ist kein Versteck und keine Zuflucht, wo sich Christus vor der bösen Welt verbirgt. Er ist das Tor, durch das der König der Herrlichkeit einziehen will. Er ist die Straße des Königs in diese unsere heutige Welt. Er ist der Herold für die Ankunft Seiner unverhüllten Herrlichkeit.
Alfred Kardinal Bengsch: In Erwartung der Wiederkunft. Berlin 1966. S. 142 f. - Bild: Weihnachtskrippe in meiner Pfarrkirche St. Michael, Freiburg-Haslach.

Donnerstag, 29. Dezember 2016

Ich steh' an deiner Krippe hier ...

Früher war mehr Lametta ... oder in diesem Fall: mehr Moos, mehr Detailfreude, mehr bespielte Fläche, mehr action rund um Bethlehems Stall. Trotzdem habe ich mich gefreut, heute - nach nicht wenigen Jahren - wieder einmal die Krippe in der Pfarrkirche Heilige Familie besucht zu haben; sie gilt, obschon im Vergleich zu früher weniger ausladend, noch immer als Freiburgs größte Weihnachtskrippe. Und sie erinnerte mich an eine liebe und herzensgute Frau, von der ich früher bereits einmal geschrieben hatte, Frau Magda Sennerich. Sie, schon so lange verstorben, daß ich ihr Grab vor Zeiten bereits nicht mehr fand, zählte zu den hilfreichen Geistern der Pfarrei und gehörte zu jenen Persönlichkeiten im Gesichtskreis eines kleinen Buben, die den Glauben hegten und wachsen ließen: Gott vergelte es ihr! Sie führte mich einst an diese Krippe ...

Freiburg - Pfarrkirche Heilige Familie - Weihnachtskrippe 
Freiburg - Pfarrkirche Heilige Familie - Weihnachtskrippe
Weihnachtskrippe
Freiburg - Pfarrkirche Heilige Familie - Chorraum

Samstag, 24. Dezember 2016

Gesegnete Weihnachten!

Verkündigung an die Hirten - aus dem Biblia-Pauperum-Fensterzyklus im Münster Unserer Lieben Frau, Straßburg
Bis zur Wiederkunft Christi werden keine Engel mehr kommen, um die Menschen zu Christus zu führen wie damals die Hirten von Bethlehem. Bis dahin sind wir seine Boten, und dies nicht zuerst mit Worten, sondern mit Taten der Liebe. Wir wollen nicht zuerst fragen, ob der andere auch hört, sondern ob wir durch unser Leben verkünden; nicht zuerst, ob er das Licht von Bethlehem sehen will, sondern zuerst, ob auf unserem Leben ein Abglanz dieses Lichtes ruht.
Alfred Kardinal Bengsch 
Euch allen frohe und gesegnete Weihnachten!